Transatlantic Trends Immigration Survey 2008

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Einstellung zu Einwanderern im eigenen Land und allgemein. Einstellung zur Einwanderungspolitik. Nationale Identität. Die Rolle von Einwanderern in einer alternden Gesellschaft. Parteipräferenz. Themen: Häufigkeit politischer Diskussionen im Freundeskreis; politische Meinungsführerschaft; Einwanderung als Problem oder als Chance für das eigene Land; Beurteilung der Anzahl der Nicht-EU-Bürger (USA: Nicht-amerikanischen Bürger) im eigenen Land; vermuteter legaler oder illegaler Einwandererstatus der meisten im eigenen Land lebenden Einwanderer; Beunruhigung über legale sowie illegale Einwanderung; Wichtigkeit ausgewählter Voraussetzungen für die Einwanderungserlaubnis (Sprachkenntnisse, Familienangehörige im Einwanderungsland, Arbeitsplatzangebot, hoher Bildungsgrad, Herkunft aus einem christlichem Land; präferierter Umgang mit legalen Einwanderern: befristete Aufenthaltserlaubnis oder permanentes Bleiberecht; präferierter Umgang mit illegalen Einwanderern: Abschiebung in das Herkunftsland oder Möglichkeit des Erwerbs eines legalen Status; Einstellung zu ausgewählten Maßnahmen der Einwanderungspolitik: verstärkte Entwicklungshilfe für die Herkunftsländer illegaler Einwanderer, Verstärkung der Grenzkontrollen, Einführung härterer Strafen für Arbeitgeber, die illegale Einwanderer beschäftigen, Abschiebung von illegalen Einwanderern in deren Heimatländer, Vereinfachung der legalen Einwanderung zu Arbeit und Studium, kostenlose Sprachkurse, Kampf gegen Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt, gleiche Rechte der politischen Partizipation wie Landesbürger, gegenseitiger Respekt als Schulfach sowie Zugang zu sämtlichen staatlichen Sozialleistungen; Einstellung zu ausgewählten Aussagen hinsichtlich Einwanderung: beeinflusst die Kultur des eigenen Landes mit neuen Ideen und Gewohnheiten, verursacht Steuererhöhungen durch die Inanspruchnahme von Sozialleistungen, verursacht den Anstieg der Kriminalitätsrate, Schaffung neuer Jobs durch Firmengründungen, Anstieg der Wahrscheinlichkeit terroristischer Anschläge im Land; präferierter Umgang der Landesregierung mit Einwanderung: in Absprache mit den Herkunftsländern oder eigene Einwanderungspolitik; präferierte Entscheidungsebene für Einwanderungsangelegenheiten: lokale Regierung, nationale Regierung bzw. die Europäische Union (bzw. in den USA: Bundesstaat oder Zentralregierung). Bedeutung ausgewählter Aspekte für die nationale Identität: im Land geboren sein, Besitz der Staatsangehörigkeit, lange Wohnsitzdauer im Land, Kenntnisse der Landessprache, Anerkennung politischer Institutionen und Gesetze sowie Gefühl der Landeszugehörigkeit. Einstellung zu Einwanderern: harte Arbeiter, nehmen den Einheimischen die Arbeitsplätze weg, beheben Arbeitskräftemangel, Abschiebung in die Heimatländer nach einem Jahr Arbeitslosigkeit oder nach Straffälligkeit, Wahlrecht für legale Einwanderer bei den Kommunalwahlen; Einstellung zu muslimischen Einwanderern: Bereicherung der nationalen Kultur, Unvereinbarkeit der Lebensweise von Westeuropäern (USA: Amerikanern) mit der von Muslimen, Akzeptanz anderer Kulturen durch die Mehrheit der Muslime im Land, niedriger sozialer Status von muslimischen Frauen im Vergleich mit muslimischen Männern, Integrationsabsicht der Mehrheit der Muslime, Frustration muslimischer Jugendlicher aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation. Einstellung zu ausgewählten Maßnahmen hinsichtlich des demographischen Wandels: Anhebung des Rentenalters, Anreize für mehr Geburten, Erleichterung der Einwanderung zu Arbeitszwecken, Umschulung arbeitsloser Arbeitskräfte; Einwanderer als Problem oder als Chance für das eigene Land; Ausländer im Freundes- oder Kollegenkreis; eigene Umzugsabsicht in ein anderes Land. Parteipräferenz bei der nächsten Wahl; in den USA wurde gefragt: Präferenz für John McCain oder Barack Obama bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen; Einschätzung des Einflusses der Einwanderungspolitik des Landes auf die eigene Wahlentscheidung; Selbsteinschätzung auf einem Links-Rechts-Kontinuum. Demographie: Geschlecht; Alter; Schulausbildung; Konfession; berufliche Stellung; Herkunftsland (Migrationshintergrund); Staatsangehörigkeit, Herkunft der Eltern; Familienstand; Kinderzahl; ethnische Herkunft; Region; Urbanisierungsgrad; Land. Zusätzlich verkodet wurde: Index Meinungsführerschaft; Interviewdauer; Interviewdatum; Interviewbeginn; Interviewende; Intervieweridentifikation; Gewichtungsfaktoren.

Repräsentative Auswahl

Telefonische Befragung (CATI) mit standardisiertem Fragebogen (in Polen: face-to-face-Interviews)

Identifier
DOI https://doi.org/10.4232/1.4990
Source https://search.gesis.org/research_data/ZA4990?lang=de
Metadata Access https://datacatalogue.cessda.eu/oai-pmh/v0/oai?verb=GetRecord&metadataPrefix=oai_ddi25&identifier=22f1ea7a6b72dedfa588b6e1fee1429c64bd6b297812cb2bf48214d22a92b5bd
Provenance
Creator Isernia, Pierangelo
Publisher GESIS Data Archive for the Social Sciences; GESIS Datenarchiv für Sozialwissenschaften
Publication Year 2009
Rights A - Data and documents are released for academic research and teaching.; A - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre freigegeben.
OpenAccess true
Contact http://www.gesis.org/
Representation
Discipline Social Sciences
Spatial Coverage Germany; Deutschland; France; Frankreich; Italy; Italien; United Kingdom; Vereinigtes Königreich; Netherlands; Niederlande; Poland; Polen; United States of America; Vereinigte Staaten von Amerika